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DAS GROßE UND DAS KLEINE NEIN

UNBESCHRIEBEN

Leere Seiten können inspirieren, aber auch beängstigend sein. Fällt mir etwas ein, das Menschen lesen möchten? Schaffe ich es, meine Erwartungen zu erfüllen oder die Erwartungen anderer, falls Du Dir solche Fragen stellst…

ABGRÜNDE UMSCHIFFEN

Viel gesünder wäre es natürlich, Dir Fragen zu stellen, wie:
Wo mich diese leere Seite wohl hinführen wird?
Werde ich Feedback bekommen und neue Perspektiven, die mich voranbringen?
Wie werde ich meine Erwartungen übertreffen? (oder gleich erwartungsfrei in den Ring zu steigen)

GESTERN, HEUTE, MORGEN

Du siehst schon, wo es hinführt! – Voller Fokus auf die positive Entwicklung in Deinem Leben. Denn genau wie mit leeren Seiten, ist es täglich und ich würde sogar sagen: IN JEDEM MOMENT.

Jeder Tag ist ein unbeschriebenes Blatt, das Du füllen darfst – mit Gefühlen, Gedanken, Entscheidungen und Handlungen. Und dabei darfst Du Dir bewusst machen, dass Du heute Dein Morgen erschaffst und das Dein Gestern Dich an den Punkt gebracht hat, an dem Du jetzt parkst.

DAS WOW LEBEN

Daher gibt es auch keine Notwendigkeit für Schuld, Scham, Trauer, (Selbst)-Vorwürfe, sondern genau genommen nur Raum für: WOW! Guck mal, wo ich in diesem Augenblick stehe und wie ich mich hierher katapultiert habe. Was gefällt mir daran? Was nicht?

– Und dann heißt es Ärmel hochkrempeln, Blatt rausholen, Dinge streichen, erneuern, ausbessern oder einfach das ganze Blatt zusammenknüllen und von vorne beginnen. Denn wir alle dürfen das: UNS EINFACH UMENTSCHEIDEN.

(Anmerkung: wenn Du das liest und „erst“ 8 Jahre alt bist, sind diese Zeilen mit Vorsicht zu genießen. Bist Du „schon groß“, dann erlaube Dir, herauszufinden, was Deine Innereien Dir zuflüstern)

GUTE ENTSCHEIDUNGEN TREFFEN

Ich werde immer wieder gefragt: „Wie treffe ich für mich gute Entscheidungen?“ und ich bin der Meinung, das weißt Du ganz genau: es bitzelt im Bauch, das Herz schlägt höher, ich denke immer häufiger darüber nach, einmal XYZ auszuprobieren, was ich „immer“ tue, macht plötzlich nicht mehr so viel Spaß, ich will eigentlich lieber…

TACHELES

Es ist keine Frage des Wissenses ist eine Frage der inneren Erlaubnis. Triff eine Entscheidung und dann mach den Umfeld-Check:
Will ich 3 Monate verreisen und riskieren, dass meine Partnerschaft dadurch Schaden nimmt?
Will ich diese Zusatz-Ausbildung anfangen, auf die Gefahr hin, dass ich andere Prioritäten setzen muss, etwa nicht mehr jeden Abend mit meinem Partner vor Netflix sitze und damit ein stückweit Bequemlichkeit einbüße, abgesehen von eventuellem Unmut meiner „Außenwelt“, …?
Will ich auf gesunde Ernährung setzen und dadurch eventuell mein Leben verlängern, infolge aber eine Spielverderberin werden und aushalten, dass alle vor mir sterben und mich „alleine“ lassen?
Will ich heute spontan auf diese Party gehen und dafür mein Lernprogramm schleifen lassen, obwohl ich mir geschworen hatte, dieses Mal knallhart durchzuziehen?
Will ich Menschen in meinem Bekanntenkreis ausdrücklich ein großes NEIN! einschenken, weil sie mich mit ihrer negativen Energie runterziehen, auch auf die Gefahr hin, dass andere mich für arrogant oder ein A* halten?

WÜRSTCHEN IM SCHLAFROCK

Glaubst Du, es macht Menschen attraktiv, eigene Entscheidungen für sich zu treffen oder findest Du Menschen anziehender, wenn sie bis an ihr Ende das Leben anderer leben? Was genau laberst Du Dir regelmäßig in die Tasche, um Dich nicht zu verändern? Und an welchen Stellen lässt Du Dich auch ganz gerne mal benutzen? Willst Du lieber ein Würstchen im Schlafrock sein oder die heißeste Bratwurst auf dem Grill?

VON WERTEN UND UNTERORDNUNG

Gerade in einer engen Beziehung zu Menschen ist das ein interessantes Phänomen: bist Du immer dann wichtig und wirst dringend gebraucht, wenn Du gerade DEIN Ding durchziehen willst? Oder sind alle dann besonders hinreißend und plüschig, wenn sie Angst haben Dich zu verlieren? Oder besonders ätzend, woran natürlich Du Schuld bist? Wirst Du gerne gebraucht und springst dann gleich noch ein bisschen höher?

Eine andere perfide Sache ist, eine Antwort schuldig zu bleiben. „Brauchst Du mich am 29.?! – Ich würde mich gerne mit R2D2 treffen!“ – und dann kannst Du wochenlang nichts zusagen bis das Ding eh gelaufen ist… aber wehe, Du triffst eine Entscheidung, ohne die Antwort abzuwarten.

SCHNEEWITTCHEN-SCHLAF

Ich stelle immer wieder fest, dass die Menschen, die ich begleite, vor allem von eben jenen, die sagen, sie würden sie lieben, ausgenutzt und an die Kette gelegt werden, ohne es selbst zu bemerken und sich dann im Kreis herumdrehen. Erst Jahre später würden sie erwachen und feststellen, dass sie das mit sich haben machen lassen, nur weil ihr Umfeld gelähmt war von der Angst, sich wirklich verändern zu müssen.

NUR MUT

Wenn Du also sagst, Du weißt nicht, wie Du herausfindest, was DU willst, dann sag einfach mal JA! zu Dir und NEIN! zu anderen. Es braucht am Anfang ein wenig Übung… und natürlich Mut! Was tust Du gerne? Wen würdest Du gerne wiedersehen? Wohin möchtest Du reisen? Und mit wem? Was hast Du echt lange schleifen lassen, obwohl es Dir voll Bock bringt? Und was tust Du die ganze Zeit, obwohl es eigentlich keinen Spaß macht? Lebst Du noch? WIRKLICH? Atmest Du noch? Oder erfüllst Du nur noch Deine Pflicht?

WO LIEGT SPÄTER?

Und wenn Du wirklich verdammt nochmal nicht weißt, wie das geht oder der Mut fehlt, dann such Dir jemanden, der Dir einen Schritt vorauseilt und bereit ist, Dich an die Hand zu nehmen. Ist nicht alles besser, als irgendwie gar nicht so wirklich am Leben zu sein und Dinge, die sich im Herzen richtig gut anfühlen aus so genannten Vernunftgründen auf später zu verschieben…

SPÄTER KOMMT NIE!